Über mich

Ich bin Sebastian Gümpel, 19 Jahre aus Drochtersen

Seit ich zwei Jahre alt bin lebe ich in Drochtersen, Assel, Ortsteil Asselermoor. Das ist ein kleiner Ort in Niedersachsen an der Elbe. Er ist geprägt von Landwirtschaft, insbesondere durch Milchviehhaltung und Obstanbau. Hier treffen das Alte Land und Kehdingen an der Milchstraße aufeinander.

Ich lebe genau da, wohin nicht mal die Navis finden und nur morgens ein Bus Richtung Stade – zur Schule versteht sich – fährt.

Aus meinem Fenster sehe, höre und rieche ich Kühe, Schafe, Esel, Hunde, Katzen, Pferde, Hühner. Menschen gibt es hier dafür weniger.

Von Drochtersen haben die meisten zum ersten mal gehört, als der FC Bayern 2018 hierher zum Erstrundenspiel im DFB-Pokal musste. Da stand der Ort Kopf und die Profis mussten ohne Entspannungsbecken klar kommen, man man man, die Armen.

Ich mag, wie kann das hier auch anders sein, Tiere und Fußball. Außerdem bin ich aktiver Pfadfinder – ja die gibts noch – und lese gerne Mythen und Science Fiction.

Schulen, ja die gibts auch hier. Nach Montessori-Grundschule und IGS-Stade bin ich nun auf der BBS III – Stade und mache dort diesen Sommer mein Fachabitur in Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie. Als Vegetarier mit kritischer Sicht auf die konventionelle Landwirtschaft bin ich da nicht der typische Schüler.

Mein Wunsch

Mein Wunsch ist es, nach dem Fachabi ein Jahr nach Lateinamerika zu gehen und dort ehrenamtlich zu arbeiten. Es soll, wenn irgend möglich, mit Tieren und Landwirtschaft zu tun haben, denn das ist das, was ich kann und ich will für meine Einsatzstelle nicht nur eine Belastung als blasser, nichtsverstehender Europäer sein.

Man geht aber nicht mal so für ein Jahr ehrenamtlich ins Ausland. Hier kannst Du verfolgen, ob meine Wunsch Wirklichkeit wird und was ich dafür alles machen musste. Und wenn alles gut geht, dann berichte ich im Tagebuch von meinem weltwärts-Jahr.


Seht Euch hier gern auf meinen Seiten um, gebt Kommentare ab oder fragt mich was.


Euer
El Loco – Sebastian

Update: Ich bin dann jetzt wirklich unterwegs – in echt – kein Traum